Unsere Wegmarken
Als gemeinwohlzertifizierter Wohlfahrtsverband sind wir – die Caritas Gütersloh – dem christlichen Menschenbild verpflichtet. Mit unseren Wegmarken haben wir zentrale Leitgedanken entwickelt, die uns eine sinnstiftende Orientierung in der Arbeit ermöglichen. Die Wegmarken prägen die Haltung, wie wir als Non-Profit-Organisation helfen, pflegen und beraten.
- Not ist immer unnötig.
Der Caritasverband hilft Menschen in Not
- Manche träumen, andere machen. Wir tun beides.
Der Caritasverband handelt unternehmerisch.
- Perspektiven geben. Entwicklung fördern.
Der Caritasverband ist ein attraktiver Arbeitgeber.
- Wir geben Menschen eine Stimme.
Der Caritasverband engagiert sich sozialpolitisch.
- Glaube. Liebe. Hoffnung.
Der Caritasverband fördert Spiritualität.
Unsere Identität
Seit über 60 Jahren steht die Caritas Gütersloh für gelebte Nächstenliebe – gewachsen aus den Caritas-Konferenzen in den Kirchengemeinden. Dieses ehrenamtliche Engagement ist bis heute das Herzstück unserer Identität.
Mehr als 1.500 Freiwillige engagieren sich in über dreißig Caritas-Konferenzen, Warenkörben, Kleiderstuben, Besuchsdiensten und verschiedenen Projekten für ihre Mitmenschen. Das zeigt eindrucksvoll: Ehrenamt ist für uns kein Extra, sondern das Fundament unserer Arbeit. Im Caritasrat und in der Delegiertenversammlung übernehmen ehrenamtlich engagierte Menschen zudem Verantwortung für die strategische Ausrichtung des Caritasverbands.
Unser Verband ist Brücke und Bindeglied: zwischen christlicher Nächstenliebe und professioneller sozialer Arbeit, zwischen dem Alltag der Menschen, die wir begleiten, und den politischen Debatten, in die wir ihre Erfahrungen einbringen. Denn eine solidarische Gesellschaft entsteht nicht von selbst – sie braucht Menschen, die sich für sie einsetzen.
Verwurzelt in der Kirche – wirksam in der Gesellschaft.
Unser Vorstand
Unsere Kompetenzen
- Die roten Flitzer sind nicht nur ein geflügelter Begriff, sondern das äußere Erkennungsmerkmal der Caritas Gütersloh. Sie stehen für unser Engagement rund um das Leben im Alter. Unsere Fachkräfte sind mit den markanten Fahrzeugen täglich in vielen Gegenden des Kreises Gütersloh im Einsatz.
- Ambulante Pflege: Wir helfen Menschen in ihrem eigenen Zuhause individuell und bedarfsgerecht. Unsere Unterstützung reicht von der Grund- und Behandlungspflege über hauswirtschaftliche Versorgung und ambulante Wundversorgung bis hin zur Palliativpflege.
- Stationäre Pflege und Wohngemeinschaften: Im St.-Anna-Haus in Verl sowie in unseren Senioren-Wohngemeinschaften leben Seniorinnen und Senioren mit individueller Betreuung und Pflege.
- Tagespflege: Unsere Tagespflege-Einrichtungen bieten Menschen an vielen Orten im Kreis Gütersloh Gemeinschaft, Aktivität und Struktur im Alltag. Darüber hinaus schaffen sie Entlastung für pflegende Angehörige.
- Unterstützung im Alltag: Mit Angeboten wie Hausnotruf, Essen auf Rädern und persönlicher Beratung helfen wir älteren Menschen dabei, möglichst lange selbstständig in ihrem Zuhause zu leben.
- Familienzentren: Unsere Kreis- und Stadtfamilienzentren im Kreis Gütersloh sind offene Anlaufstellen für Familien. Sie bieten Orientierung, vermitteln Unterstützung und vernetzen Familien mit passenden Angeboten vor Ort.
- Familienberatung: Wir beraten bei Fragen rund um Partnerschaft, Ehe, Trennung, Erziehung und das Zusammenleben in der Familie – vertraulich, lösungsorientiert und für alle offen.
- Ambulante erzieherische Hilfen: Unsere Fachkräfte begleiten Familien in herausfordernden Situationen und unterstützen sie dabei, den Familienalltag zu stabilisieren und neue Perspektiven zu entwickeln.
- Familienpflege: Wenn Eltern vorübergehend ausfallen oder Unterstützung benötigen, sorgen unsere Familienpflegerinnen dafür, dass der Alltag in der Familie weiterläuft.
- Beratung bei Suchtfragen: Wir beraten Erwachsene und Jugendliche aus dem Kreis Gütersloh in verschiedensten Fragen und Problemen rund um Sucht und Konsum von legalen und illegalen Drogen. Auch Angehörige finden bei uns die passende Unterstützung. Ebenso bei Essstörungen oder problematischem Medienkonsum stehen wir Betroffenen und ihren Familien fachlich beratend zur Seite.
- Prävention: Mit Informations- und Präventionsangeboten unterstützen wir Schulen, Bildungsträger sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dabei, frühzeitig über Risiken aufzuklären und Sucht vorzubeugen.
- Behandlung und Stabilisierung: Neben der Beratung bieten wir unter anderem MPU-Vorbereitung, ambulante suchtmedizinische Rehabilitation sowie Reha-Nachsorge nach einer stationären Behandlung an.
- Anlaufstellen im Kreis Gütersloh: Unsere Beratungen und Angebote finden an mehreren Standorten im Kreisgebiet statt. In Gütersloh betreiben wir in der Drogenberatung zudem ein Café mit ergänzenden Angeboten wie Gesundheitsfürsorge, Duschen und Waschmöglichkeiten.
- Integration und Migration: Wir begleiten zugewanderte Menschen – insbesondere aus Rumänien, Polen und Bulgarien – bei sprachlicher, beruflicher und sozialer Integration. Mit drei festen Standorten im Kreis Gütersloh und den Kommunalen Integrationszentren vor Ort bieten wir verlässliche Anlaufstellen.
- Empowerment für Frauen: Unser spezielles Angebot stärkt Frauen aus Mittel- und Südosteuropa durch Empowerment, persönliche Beratung und Unterstützung – mit Blick auf Selbstbestimmung, Teilhabe und Integration in die Gesellschaft.
- Schulsozialarbeit: In den Städten Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock und Herzebrock-Clarholz sind wir an unterschiedlichen Schulen aktiv – teilweise an allen, teilweise nur an bestimmten Schulformen. Hier begleiten und beraten wir Kinder und Jugendliche, unterstützen bei Problemen im Schulalltag und fördern soziale Kompetenzen.
- Jugendtreff Pepper in Langenberg: Nach der Schule bietet unser Jugendtreff ein Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von 10 bis 21 Jahren. Hier können sie ihre sozialen Fähigkeiten stärken, Gemeinschaft erleben und ihre Freizeit sinnvoll gestalten.
- Gestaltung eigener Angebote: Mit Projekten wie EULE, dem Begegnungs-Café „Aber bitte mit Sahne“, Radeln ohne Alter und der Lernbegleitung schaffen wir vielfältige Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement und Mitwirkung, die einen echten Unterschied macht.
- Koordination des Ehrenamts: Wir vernetzen ehrenamtliche und hauptamtliche Aktivitäten der Caritas im Dekanat und fungieren als wichtiges Bindeglied zwischen Kirchengemeinden und der Caritas Gütersloh.
- Fachberatung für offene Seniorenarbeit, Transparenz und Weiterentwicklung: Wir beraten Seniorinnen und Senioren zu niedrigschwelligen, ehrenamtlichen Angeboten im Kreis Gütersloh und machen die vielfältigen Angebote sichtbar. Darüber hinaus entwickeln wir neue Initiativen, unterstützen Menschen beim Engagement und sorgen dafür, dass bestehende Angebote lebendig und aktuell bleiben.
Im Hintergrund unterstützen unsere Stabsstellen in der Geschäftsstelle den Vorstand und unsere Fachbereiche:
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Organisationsübersicht Stand: 07-2026
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Caritas-Compliance-Codex Eine bistumsweite Empfehlung des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn e.V. für eine verantwortungsbewusste Verbandskultur.